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TSV Strassberg - interview_2
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Interview

21.08.2015 Trainer 1. Mannschaft

Übungsleiter seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten nach aktiver Laufbahn.
Beim TSV tätig seit der Vorbereitung zur aktuellen Bezirksligarunde.

 


1. Wie zufrieden bist du mit der Vorbereitung?

 

Das Fazit vorneweg: Die insgesamt 7wöchige Vorbereitung verlief aus meiner

Sicht sehr positiv. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen lag ein Schwerpunkt

in dieser Phase auf der Entwicklung einer gemeinsamen Spielphilosophie bzw.

einem identischen Spielverständnis. 

Die einzelnen Trainingseinheiten beinhalteten neben den athletischen Aspekten

wie Ausdauer und Schnelligkeit,  insbesondere komplexe und somit spiel- bzw.

wettkampfnahe Übungs- und Spielformen, um somit auch die Leistungsfaktoren

Technik und Taktik zu schulen.

Weitere Kennzeichen waren, trotz der urlaubsbedingten Abwesenheit einiger Akteure,
eine sehr gute Trainingsbeteiligung und auch bei einer hohen Intensität, 

ein außergewöhnlich hohes Engagement eines jeden einzelnen Spielers.

Zusätzlich zum Trainingsbetrieb haben wir unsere Form in mehreren Vorbereitungs-

spielen getestet. Im Ergebnis konnten wir auch hier mit den gezeigten Leistungen

sehr zufrieden sein, gleichwohl besteht noch „Luft nach oben“, d. h. nach jetzigem

Stand verfügt die Mannschaft bzw. der einzelne Spieler noch über  Steigerungs-

potenzial.

Erfreulicherweise sind wir, mit Ausnahme kleinerer Blessuren, von größeren Ver-

letzungen verschont geblieben. 

Insgesamt konnte ich in meiner noch kurzen Amtszeit feststellen, dass beim TSV

Straßberg hervorragende Rahmenbedingungen gegeben sind und dass Team

und ich ein hohes Maß an Unterstützung erfahren, oder kurz gesagt:  beim TSV

ziehen alle an einem Strang.

 

 

2. Wie haben sich die drei Neuzugänge integriert?

 

Aus meiner Sicht haben sich die 3 „Neuen“  sowohl sportlich als auch sozial

in dieser kurzen Zeit hervorragend in das Team und das Umfeld eingefunden. 

Bei Marc und Christopher Kleiner handelt es sich ja sozusagen um Straßberger

„Eigengewächse“, d. h. beide waren vor ihrer Zeit beim Verbandsligisten

FC 07 Albstadt schon beim TSV Straßberg beheimatet. Beide verstehen es

vorbildlich ihre höherklassigen Erfahrungen in die ständige Teamarbeit mitein-

zubringen. Marc Kleiner befindet sich nach seiner schweren Knieverletzung

derzeit noch im Aufbautraining, wird aber in absehbarer Zeit in das Mannschafts-

training miteinsteigen. Wann er mit dem Team wieder auf Punktejagd gehen kann,

ist derzeit allerdings noch offen.

Auch Fabian Kostanzer, vom FC Pfeffingen kommend,  hat sich reibungslos und

mit erkennbar großem Ehrgeiz in den Verbund Team/Verein eingebracht und

fühlt sich sichtlich wohl „unter der Burg“.

 

3. Sind zum Saisonstart nächste Woche alle Spieler an Bord oder gibt es

    verletzungsbedingte Ausfälle?

 

Nominal umfasst der Mannschaftskader der 1. Mannschaft aktuell 21 Spieler.

Zum Rundenbeginn stehen leider noch nicht alle Spieler zur Verfügung.

Neben den Rekonvaleszenten Stefan Schuth und Marc Kleiner fehlt verletzungs-

bedingt auch Björn Metzger. Hinzu kommt, dass hinter dem Einsatz von Manuel

Kille und Florian Eisen noch ein Fragezeichen steht. 

 

 

4. Der TSV Straßberg spielt zum Saisonauftakt hintereinander gleich gegen die

    drei Titelfavoriten Harthausen, Stetten und Burladingen. Vorteil oder 

    Nachteil?

 

Diese Frage kann ich mit einem klaren „weder – noch“ beantworten. Fakt ist, dass

wir in der kommenden Saison insgesamt 30 Punktspiele absolvieren werden und

es aus meiner Sicht keine allzu große Rolle spielt, wann wir gegen welche Mann-

schaft spielen. Selbstverständlich wünschen bzw. erhoffen wir uns einen guten

Saisonstart, aber schlussendlich wird am Ende der Saison abgerechnet. 

Auch die Begegnungen gegen die zitierten Titelfavoriten werden wir zwar mit dem

nötigen Respekt einerseits, aber andererseits auch mit viel Selbstbewusstsein 

angehen und uns nicht verstecken. Unterm Strich, wir nehmen es so wie es kommt. 

 

 

5. Wer wird Meister und wo landet der TSV?

 

Ich schätze den Verlauf  der Saison 2015/16 in der Bezirksliga Zollern sowohl im

Hinblick auf die Frage Abstieg, als auch Meisterschaft, als sehr offen und damit

spannend ein.

Die Leistungsdichte im „Oberhaus“ des Bezirks ist durch die beiden Ex-Landes-

ligisten SV Stetten und SV Rangendingen noch größer geworden als im Vor-

jahr. Nicht zu unterschätzen sind meiner Meinung auch die beiden Aufsteiger

aus Hart/Owingen und Hartheim.

Hinsichtlich der Vergabe des Meistertitels erwartete ich persönlich ein Kopf-an-

Kopfrennen mehrerer Mannschaften, aus dem der TSV Nusplingen als Erster

über die Ziellinie gehen wird. 

Mit Blick auf die letztjährige Platzierung (Tabellenplatz 7), bei allerdings nur 6

Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz,  ist meine primäre Zielvorgabe

das Erreichen der 40-Punkte-Marke. Was die sportlichen Ziele betrifft wollen

wir künftig von Spiel zu Spiel denken und werden nach dem letzten Spieltag

zusammenrechnen. 



Vielen Dank für das Interview und eine erfolgreiche Zeit beim TSV!






Gedruckt am 21.08.2018 um 06:32:38 Uhr


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